Vereinsausflug auf den Ballenberg 13.9.26
Aktualisiert: vor 7 Stunden
Ein Tag voller Geschichte, Genuss und schöner Begegnungen
Am Sonntag, 13. September 2026, war es endlich so weit: Nachdem unser Ausflug im ersten Anlauf im Juni abgesagt werden musste, führte uns die zweite Reiseplanung mit 14 Teilnehmenden ins Freilichtmuseum Ballenberg. Wer dabei war, erlebte einen abwechslungsreichen Tag voller spannender Geschichten, gemeinsamer Erlebnisse und gemütlicher Vereinsatmosphäre. Wer nicht dabei sein konnte, hat definitiv etwas verpasst.
Abenteuerliche Anreise mit glücklichem Ende
Früh am Morgen machten wir uns mit Privatautos und in Fahrgemeinschaften auf den Weg Richtung Brienzwiler. Die Anreise verlief allerdings etwas abenteuerlicher als erwartet. Wegen eines Unfalls war die Autobahn bei Spiez gesperrt, und der gesamte Verkehr musste über die Hauptstrassen ausweichen. Teilweise ging es nur im Schritttempo vorwärts, während unsere eingeplante Reservezeit immer schneller dahinschmolz.
Um 9.45 Uhr wollten wir uns beim Eingang Ost treffen. 11 der 14 Teilnehmenden erreichten den Treffpunkt rechtzeitig. Doch wo blieben die anderen drei? Steckten sie noch im Stau oder waren sie womöglich versehentlich beim Eingang West gelandet?
Da unsere zweistündige Führung bereits gebucht war, meldeten wir uns an der Kasse an und sicherten die Eintrittskarten. Und dann, tatsächlich in letzter Sekunde, tauchten auch unsere drei verspäteten Teilnehmenden auf. Die Erleichterung war gross – nun konnte unser gemeinsamer Ballenberg-Tag beginnen.
Hansruedi nimmt uns mit auf eine Zeitreise
Für die Führung erwartete uns ein bekanntes Gesicht: Hansruedi Geissbühler, der seit drei Jahren als Guide auf dem Ballenberg tätig ist und zudem Vorstandsmitglied unseres Verbandes Verterra ist. Mit seinem grossen Fachwissen, seinem Erzähltalent und seiner sympathischen Art gelang es ihm sofort, die ganze Gruppe in seinen Bann zu ziehen.
Er liess die historischen Gebäude lebendig werden, erzählte vom früheren Leben auf dem Land und gab uns faszinierende Einblicke in alte Handwerke, Bräuche und Traditionen. Man spürte förmlich, wie vergangene Zeiten vor unseren Augen wieder zum Leben erwachten.
Die zwei Stunden vergingen viel zu schnell. Viele von uns hätten Hansruedi noch lange weiter zuhören können. Doch nicht nur die spannenden Geschichten machten sich bemerkbar – gegen Ende begann bei einigen auch der Magen deutlich mitzudiskutieren. Hansruedi hatte nämlich von den traditionellen Köstlichkeiten im Restaurant Bären erzählt. Damit war der Appetit endgültig geweckt.
Kulinarische Wünsche und eine ganz besondere Dessertstrategie
Leider war im bedienten Teil des Bären kein Platz mehr frei. So stärkten wir uns im Bären Selbstbedienungsrestaurant mit Käsespätzle und Würstli. Trotzdem gingen uns die angekündigten Spezialitäten nicht aus dem Kopf: hausgemachter Härdöpfusalat, Egli-Knusperli, Älplermagronen oder Butterrösti mit Schweinsbratwurst – die Auswahl hätte manchen von uns gerne noch länger beschäftigt.
Doris sorgte dabei für eine besondere kulinarische Überraschung und stieg kurzerhand direkt mit dem Dessert ein. Ihre Hoffnung auf eine Bratwurst bei einem der Marktstände erfüllte sich zunächst allerdings noch nicht.
Nach dem Mittagessen blieb genügend Zeit, den Ballenberg auf eigene Faust zu entdecken. Zwischen den eindrucksvollen Häusern, den historischen Einrichtungen und den liebevoll gepflegten Anlagen gab es überall etwas zu sehen und zu bestaunen. Genau diese Mischung aus Geschichte, Handwerk und ländlicher Atmosphäre machte den Besuch so besonders.
Die ersehnte Bratwurst
Kurz vor Schluss kam dann auch Doris noch zu ihrer wohlverdienten Bratwurst. An einem Imbissstand konnte ihr kulinarischer Wunsch endlich erfüllt und der Tag damit standesgemäss abgerundet werden.
Ein Ausflug, den man nicht verpassen durfte
Wie so oft bei einem gelungenen Vereinsanlass verging die Zeit viel zu schnell. Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmenden nochmals beim Ausgang Ost in Brienzwiler zu einem gemeinsamen Kaffee. In gemütlicher Runde liessen wir die vielen Eindrücke Revue passieren, bevor wir uns voneinander verabschiedeten.
Der Ausflug bot alles, was einen gelungenen Vereinstag ausmacht: spannende Geschichten, interessante Einblicke, "feines" Essen, herzhaftes Lachen und viele schöne Begegnungen. Die gute Stimmung und die zufriedenen Gesichter zeigten deutlich, dass sich die Teilnahme gelohnt hatte.
Wer diesmal nicht dabei sein konnte, sollte sich den nächsten Anlass unbedingt vormerken: Am Samstag, 14. November 2026, bauen wir gemeinsam ein Hochbeet. Auch dann warten wieder ein spannendes Projekt, gute Gesellschaft und ein gemütlicher Tag auf uns.
Bilder folgen.........



