2. Schnittnachmittag am 7. Februar 2026
- Chrigu Ammann

- 7. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag
An einem nebligen Samstagnachmittag traf sich unser Verein zum zweiten Schnittnachmittag, leicht unterbesetzt, dafür mit viel Engagement und vier neugierigen Gästen im Gepäck. Wie üblich begrüsste ich die Gruppe auf dem Parkplatz der Raiffeisenbank. Heute standen zwei Gärten auf dem Programm, doch am Ende mussten wir einsehen: Ein Garten war ein realistisches Ziel.
Im Garten der Familie Tosato legten wir los. Hochstamm-Obstbäume dominierten das Programm. Kursleiter erklärte geduldig die richtigen Schnittmassnahmen, erst gemeinsam begutachten, dann zur Tat schreiten. Bewaffnet mit Baumschere, Astsäge und Leitern nahmen wir uns der in die Höhe geschossenen Apfelbäume an.
Wichtige Lernpunkte des Tages:
Ertragsschnitt nicht verschlafen: Zu viele Fruchtäste? Das kommt davon, wenn man jahrelang nichts tut. Jetzt handeln, bevor es schlimmer wird!
Hochstämme beruhigen: Nicht jeden Wasserspross einzeln abhaken – gezielte Schnitte reichen, um den Baum zu zähmen.
Neupflanzungen formen: So entsteht ein ertragreicher Spalierbaum. Perfekt für Anfänger gezeigt.
Die Zeit verflog, von zwei Gärten wurde nur einer fertig. Durst meldete sich, Erklärungen hätten noch Stunden dauern können. Die Gäste konnten hoffentlich etwas lernen und haben Spass gehabt.
Zum «gemütliche» Abschluss Toni (bald 78!) lud ins Restaurant Widder – Geburtstags-Vorbiss. Gäste floppten – ihr Verlust!
Ein gelungener Nachmittag trotz Nebel und Zeitmangels.
















